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Häufig kommen in den Schlegelmulchern sogenannte „Flanschlager“ zum Einsatz. Einfach und verständlich gesagt: Lager in einem Guss – Gehäuse. Diese werden z.B. als Schlegelwellenlager oder auch als Lagerung für die Nivelierwalze verwendet. Das Problem ist, was machen, wenn so ein Lager mal Probleme bereitet und ausgetauscht werden muß.

Natürlich sollte das kein großes Thema sein, denn dort wo man seine Maschine kauft, sollte ja selbstverständlich auch ein Vorrat an Ersatzteilen verfügbar sein und der kompetente Mitarbeiter der Ihnen das Gerät verkauft hat, kann mit Rat und Tat weiterhelfen. So gibt es in meiner Firma für jedes verkaufte Gerät auch die passenden Teile….und wer es ganz bequem mag und weiß was er benötigt, der bedient sich einfach hier in unserem Online-Shop.

Leider sieht es aber nicht bei allen Händlern so aus. Insbesondere im Internet weiß man kaum die „Garagenfirma“ vom Fachhandel zu unterscheiden. Toll aufgemachte Seiten machen es schwer die richtige Wahl zu treffen. Der Baumarkt im Internet bietet neben Schlegelmulchern, Autoradios und Gießkannen hunderte weitere Produkte zum Schnäppchenpreis.

Also was tun, wenn man bei Problemen dann plötzlich nicht mehr den netten Verkäufer am Telefon hat oder erfährt das das benötigte Ersatzteil erst in 6 Wochen lieferbar ist… man verfährt nach dem Motto „selbst ist der Mann oder die Frau“ und versucht dieses Teil dann irgendwo anders aufzutreiben.

Wie sie in meinem Erstatzteilshop sehen, gibt es natürlich komplette Flanschlager zu kaufen. Hier passt dann das Lochmaß (sofern man weiß welches Gerät man von uns gekauft hat) und man schraubt einfach das neue Lager samt Gehäuse an die zu ersetzende Stelle. Allerdings ist in der Regel gar nicht das Gehäuse beschädigt, sondern nur das Lager…. Also warum das Gehäuse mitkaufen, wenn es nicht benötigt und unnütz teuer ist.

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Auf den Fotos sehen Sie, wie Sie das Lager aus dem Gehäuse mit einem dicken Schraubenzieher herausdrehen können. Ihnen werden seitliche Kerbungen am Gussgehäuse auffallen, wo Sie dann das Lager so hindrehen können, das Sie es einfach entnehmen können. Der Einbau erfolgt dann logischerweise andersherum…ist aber auch spielend einfach.

Bitte schauen Sie sich danach das Lager genau an. Im Gegensatz zu den Gehäusen, die häufig herstellerspezifisch geformt (und dadurch auch teuer sein können) sind, sind die verwendeten Lager „Normteile“ die am Außen – oder Innenring eine Prägung (z.B. 6202ZZ) haben. …. Falls Sie nichts finden, ist dieser Zahlen. u Zifferncode vielleicht einfach nicht mehr zu lesen, oder es handelt sich um billigste Chinaware.  Ansonsten einfach das Lager mitnehmen und in den techn. Großhandel. Dort bekommen Sie die Lager schnell und kostengünstig. Auch die Internetrecherche anhand des Zahlen – Zifferncodes wird Sie in einen Onlinehandel treiben, der in der Regel sogar noch etwas günstiger ist.

Mein Tip: Am Lager sollten Sie nicht sparen und lieber auf eine vom Fachhandel empfohlene Marke zugreifen (z.B. SKF). Sie werden merken, das sich das in der Lebensdauer auszahlt. Aber auch hier gilt, sofern es sich nicht um wartungsfreie „geschlossene“ Lager handelt, vor jedem Einsatz des Gerätes Lager abschmieren !